Montag, 26. Juli 2010
.
MiSPiA-Projekt soll Autounfälle mittels 3D-Technologie vermeiden

(c) Bildagentur frontalvision.com
"Pre-crash safety system" und "Rear-Pre-Crash" ? das jetzt gestartete europäische Projekt "MiSPiA" (Microelectronic Single-Photon 3D Imaging Arrays for low-light high-speed Safety and Security Applications), an dem unter anderem das Duisburger Fraunhofer-Institut für Mikroelektronische Schaltungen und Systeme beteiligt ist, will die Prävention von Autounfällen mittels eines 3D-Bildgebungssystems erforschen.
So will MiSPiA sich auf die Darstellung der Strecke zehn bis 50 Meter vor und hinter dem Auto konzentrieren und ein multispektrales 3D-Bildgebungsgerät entwickeln, das längere Entfernungen von 200 Metern bis zu einem Kilometer zum Zweck der Sicherheitsüberwachung abdeckt. Bewegliche oder stehende Objekte wie Fahrzeuge, Fahrräder und Fußgänger oder Bäume gehören im Automobilbereich zu den zu erkennenden Hindernissen.
Mögliche Präventiv- oder Schutzmaßnahmen könnten das "Pre-crash Warning" (z.B. ein akustisches Warnsignal), eine Kollisionsminderung, eine Spannvorrichtung für Sicherheitsgurte oder die Voreinstellung der Airbags sein. Dagegen ist der "Rear-Pre-Crash" für die Rückaufprallerkennung und das automatische Auslösen von Schutzmaßnahmen ausgearbeitet, so sollen beispielsweise Fahrzeuge, die sich von hinten mit der möglichen Gefahr eines Auffahrunfalls nähern, erkannt werden.
- Links:
- MiSPiA