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Dienstag, 27. Juli 2010
Achterbahn und Brückenlast.
Innovationspreis Ingenieurwissenschaften für moderne IKT-Anwendungen

Gleich drei junge nordrhein-westfälische Ingenieure wurden jetzt mit dem von der Sparkasse Niederrhein initiierten und von der Universität Duisburg-Essen unterstützten Innovationspreis Ingenieurwissenschaften ausgezeichnet. So erhielt Dr. Ingo Samerski für seine Arbeit über den "Verschleiß von kraftstoffgeschmierten Stahl-Stahl-Paarungen" die mit 2000 Euro dotierte Auszeichnung.

Zu den weiteren Gewinnern zählte Dr. Peer Lubasch, der für seine Doktorarbeit Belastungen von Brücken durch Fahrzeuge in Echtzeit ermittelte. Mithilfe einfacher Messwerkzeuge soll es nun möglich sein, Brückenbauwerke automatisiert zu überwachen und anhand tatsächlicher Belastungen deren Lebensdauer sehr genau vorherzusagen. Das NRW-Verkehrsministerium soll schon Interesse an der Entwicklung bekundet haben. Der Wissenschaftler Dr. Martin Tändl entwickelte ein Softwaresystem zur Konstruktion von Achterbahnen. Seine Software kann alle Kräfte simulieren, die auf Mensch und Material einwirken. Üblicherweise werde eine Achterbahn in sechs bis sieben Monaten entwickelt, Dr. Tändls Software soll dies in zwei Wochen erledigen.

Das Geldinstitut vergibt den Innovationspreis Ingenieurwissenschaften seit nunmehr 13 Jahren und will damit auf vielfältige Weise Wissenschaft und Wirtschaft in der Region fördern.

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